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Neugier kennt keine Grenzen: Kinder aus ganz Österreich bei der KinderuniWien

KinderuniWien

Zwei Wochen lang wurde bei der KinderuniWien geforscht, experimentiert und diskutiert. Autor: komma4

Wien, 26. Juli 2026 – 4.212 Kinder, mehr als 800 Forschende und unzählige Fragen: Zwei Wochen lang wurde bei der KinderuniWien geforscht, experimentiert und diskutiert. An sieben Wiener Universitäten und Hochschulen standen rund 370 Lehrveranstaltungen auf dem Programm, wobei vor allem Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz und Klimaschutz auf großes Interesse stießen. Mit einer feierlichen Sponsion ging die KinderuniWien nun zu Ende. Im kommenden Jahr feiert das Erfolgsprojekt sein 25-jähriges Jubiläum.

„Warum?“ war auch heuer eine der am häufigsten gestellten Fragen an der KinderuniWien. Es waren wieder mehr als 4.200 Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren, die die vergangenen zwei Wochen nutzten, um Forschenden auf den Zahn zu fühlen, selbst zu experimentieren und Neues kennenzulernen.

Die Themen reichten von Künstlicher Intelligenz und Schwarzen Löchern bis zu Medizin, Klimaforschung und gesellschaftlichem Zusammenleben. Am 25. Juli ging die 24. KinderuniWien mit einer feierlichen Sponsion im Großen Festsaal der Universität Wien zu Ende.

Ehrliches Publikum: Kinder fragen direkt und hartnäckig

„Krass!“, „Cool!“ und „Voll interessant!“ war in den Hörsälen, Seminarräumen und Laboren immer wieder zu hören. Die Begeisterung blieb allerdings nicht nur auf die jungen Studierenden beschränkt. Auch viele der rund 800 Wissenschafter*innen zeigten sich von der Wissbegierde und Unbefangenheit der Kinder beeindruckt. „Die Kinder bringen oft erstaunliches Vorwissen mit und haben keine Scheu, viele Fragen zu stellen“, schildert Karoline Iber, Geschäftsführerin des Kinder- und Jugendbüros, das die KinderuniWien jährlich organisiert. „Mit einem Schmunzeln haben manche Lehrenden angemerkt, dass sie sich diese Neugierde und Offenheit manchmal auch von ihren erwachsenen Studierenden wünschen würden. Denn neue Erkenntnisse beginnen oft nicht mit einer Antwort, sondern mit einer guten Frage.

Weiteste Anreise: Junge Studierende kam aus der Schweiz

Wie groß das Interesse an der KinderuniWien ist, zeigte sich bereits bei der Anmeldung. Innerhalb der ersten Minute der Online-Anmeldung waren bereits 3.000 der insgesamt 18.000 verfügbaren Lehrveranstaltungsplätze vergeben. Und nach einer Stunde waren es mehr als die Hälfte. Kinder aus allen neun Bundesländern nahmen teil. Die weiteste Anreise hatte eine junge Studierende aus der Schweiz. Auch für jene Kinder, die erst während der KinderuniWien auf das Programm aufmerksam wurden, waren noch freie Plätze in Lehrveranstaltungen verfügbar.

Bevor sich die jungen Studierenden nun in die Sommerferien verabschiedeten, nahmen sie bei der Sponsion im Großen Festsaal der Universität Wien ihre Urkunden entgegen – ganz wie im regulären Universitätsbetrieb und doch etwas anders, denn alles ist dem Motto des Kinder- und Jugendbüros gewidmet: „Mit uns wächst Zukunftskraft!”

Nach der KinderuniWien ist vor der KinderuniWien, denn der Blick richtet sich bereits auf 2027: Dann feiert die KinderuniWien ihr 25-jähriges Bestehen.

Bis Ferienende: Kinderuni on Tour in Wien unterwegs

Bis dahin geht das Forschen weiter: Mit der Kinderuni on Tour werden Wiener Parks und Gemeindebauten bis 3. September zu offenen Forschungsräumen. An fünf Standorten in Wien können Kinder ab sechs Jahren kostenlos und ohne Anmeldung experimentieren, entdecken und Wissenschaft hautnah erleben. Die nächsten Stationen sind der Lorenz-Bayer-Park (28. bis 30. Juli), der Goethehof (4. bis 6. August), der Olympiapark (11. bis 13. August), die Parkanlage Blériotgasse (18. bis 20. August) sowie der Karl-Seitz-Hof (1. bis 3. September).

Alle Stationen und Programminformationen stehen unter https://kinderuni.at/kinderuni-on-tour/wien-tour/ zur Verfügung.

Fördereinrichtungen und Partner*innen

Die KinderuniWien wird gefördert vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung im Rahmen der von OeAD koordinierten Förderinitiative für Kinder- und Jugenduniversitäten ‒ sowie von der Stadt Wien.

Kooperationspartnerschaften mit: BAWAG Group, Altstoff Recycling Austria (ARA) / Austria Glas Recycling (AGR), Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Wirtschaftskammer Österreich, Klima- und Energiefonds, FLiP GmbH, Austrian Development Agency, Gregor-Mendel-Institut für Molekulare Pflanzenbiologie (GMI) / Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA), Stadt Wien – Wiener Wasser, Wiener Städtische Versicherung, Ja! Natürlich Naturprodukte GmbH, Stadt Wien – Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle, Stadt Wien – Umweltschutz, Projekt Management Austria, Hitachi Rail, The Magnum Ice Cream Company N.V. (TMICC), Stadt Wien – Büchereien.

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Mag. Stephan Ifkovits M.A.

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