Die Plattform für Pressemitteilungen aus Österreich

Küchen­chefin musste zehn Monate auf offenes Entgelt warten: Nach AK-Inter­vention wurden 8.265 Euro nachbezahlt

Küchen­chefin musste zehn Monate auf offenes Entgelt warten: Nach AK-Inter­vention wurden 8.265 Euro nachbezahlt

Zweieinhalb Jahre arbeitete die Frau als Küchenchefin in einem Restaurant ihres Heimatbezirks. Autor: Arbeiterkammer OÖ.

Zweieinhalb Jahre arbeitete eine Frau aus dem Bezirk Rohrbach als Küchenchefin in einem Restaurant ihres Heimatbezirks. Als dieses seinen Betrieb einstellen musste, weil der Pachtvertrag gekündigt worden war, endete auch ihr Arbeitsverhältnis. Dabei blieb der ehemalige Arbeitgeber der Frau, trotz ihrer mehrmaligen Nachfrage, 8.265 Euro schuldig. Daraufhin wandte sie sich an die Arbeiterkammer und kam zu ihrem Geld.

Über einen längeren Zeitraum wurde die Küchenchefin nach dem Ende ihres Arbeitsverhältnisses immer wieder vertröstet. Offen waren das letzte Monatsgehalt, Sonderzahlungen sowie Urlaubsersatzleistungen.

„Schlimm genug, dass die Frau plötzlich ihren Arbeitsplatz verloren hatte. Und dann musste sie auch noch fast ein Jahr lang auf ihr Entgelt warten“,

so AK-Präsident Andreas Stangl.

AK-Schreiben zeigte Wirkung

Die Wende brachte ein Beratungsgespräch bei der AK Oberösterreich. Diese forderte den ehemaligen Restaurantbetreiber auf, die offenen Ansprüche unverzüglich zu bezahlen. Das Schreiben der AK zeigte Wirkung und der Restaurantbetreiber überwies das gesamte offene Entgelt in Höhe von 8.265 Euro.

AK-Präsident Andreas Stangl rät bei Problemen mit Arbeitgeber:innen, die AK zu kontaktieren:

„Die Arbeiterkammer unterstützt die Beschäftigten dabei, zu ihrem Recht zu kommen und beispielsweise offenes Entgelt einzufordern.“

Wichtig ist, sich umgehend an die AK zu wenden, da möglicherweise wegen Verfallsfristen sonst nicht mehr das gesamte offene Entgelt eingebracht werden kann.

Verwandte Artikel

Stephan Ifkovits

Head of Marketing & Communications
OBSERVER GmbH
presse@otx.info
+43 664 245 24 87